1959/60

Bau der Kreuzkirche und des Gemeindezentrums in der Oberbauer nach den Plänen des Architekten Ludwig Adam, Ennepetal-Milspe.

Die künstlerische Gestaltung des Gotteshauses, namentlich des Chorraumes mit Altar, Predigtambo, Taufbecken, dem Mosaikbild der Kreuzigungsgruppe an der Ostwand und dem großen Buntglasgemälde "Der brennende Dornbusch" in der Südwand obliegt dem Grafiker und Maler Karl Hellwig, Sprockhövel-Hasslinghausen, und wird nach seinen Entwürfen ausgeführt. Die Orgel, deren Disposition in Manual und Pedal acht Register umfasst, ist ein Werk der Firma Alfred Führer, Wilhelmshaven. Der Turm birgt ein aus vier Glocken bestehendes Geläut, gegossen von der Firma Gebrüder Rincker, Sinn / Dillkreis.

1958/59

Bau des Jugendheimes und eines neuen Kindergartens in Altenvoerde, Hochstraße 27, entsprechend dem Bauplan des Architekten Werner Dicke, Ennepetal-Voerde. - Nach der Vollendung des neuen Kindergartens wird der alte, 1946 von der damaligen politischen Gemeinde Voerde übernommene, geschlossen.

1956 - 1958

Umfassende Restaurierung des Inneren der Voerder Kirche, das namentlich in der Zeit von Mai 1945 bis Juni 1948 arg gelitten hat. Dabei entdeckt man die alte, reiche, barocke Farbfassung des Kanzelaltars wieder und erneuert sie.

1953/54

Bau des Gemeindehauses und des Kindergartens in Voerde, Loher Straße 145, nach den Bauplänen des Architekten Werner Dicke, Ennepetal-Voerde.- Die künstlerische Gestaltung, namentlich des großen Wandbildes "Der gute Hirte" an der südwestlichen Außenseite des Gebäudes und der großen, kalligrafisch und ornamental äußerst kunstvoll ausgeführten Schrifttafeln an den Eingängen zum Foyer und zum Gemeindesaal, obliegt der Malerin und Bildhauerin Elisabeth Altenrichter-Dicke, Ennepetal-Voerde.

1953

Nach Bewilligung der dritten Pfarrstelle durch das Landeskirchenamt der (1945 aus der Evangelischen Kirchenprovinz Westfalen entstandenen) Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW), Bielefeld, gliedert sich die Kirchengemeinde nun in

  • den Pfarrbezirk I (Voerde-Süd mit der Oberbauer),
  • den Pfarrbezirk II (Voerde-Nord mit Hasperbach) und
  • den Pfarrbezirk III (Altenvoerde).

1952

Erster Erweiterungsumbau der Friedhofskapelle nach Planung von Architekt Ludwig Adam, Ennepetal-Milspe: Sie erhält an ihrer Nordwestseite eine offene, atriumartige Vorhalle, in deren neu geschaffenem Kellergeschoss nun auch Aufbahrungskammern eingerichtet sind. - Der Dachreiter mit der Glocke wird abgetragen.

Die Gestaltung des Giebelfeldes der Nordwestseite, ein Sgrafitto, das "Christus als Weltenrichter" darstellt, ist ein Werk der Malerin und Bildhauerin Elisabeth Altenrichter-Dicke, Ennepetal-Voerde.

1950/51

Bau des Pfarrhauses in Altenvoerde, Hochstraße 6 (bei der Kapelle Altenvoerde).

1948

Die Kapelle Altenvoerde erhält ein neues Geläut. Es besteht aus zwei Gussstahlglocken, die von der Firma Bochumer Verein in Bochum gegossen worden sind. Sie tragen die Namen "Pax" und "Gloria".

1947

Umfassende Instandsetzung und Renovierung der Kapelle Altenvoerde.

1946

Die Kirchengemeinde übernimmt den aus der Altenvoerder Kleinkinderschule (Altenloh'sche Stiftung von 1900) hervorgegangenen Kindergarten in Altenvoerde, Schulstraße 7 (heute DRK-Heim, Vom-Hofe-Straße 9) von der politischen Gemeinde Voerde.